Projekt KLF

Ziel vom Projekt KLF ist der Aufbau einer kapitalbasierten "Liquiditäts-Rück-Versicherungsmarkt" für nicht-finanz Unternehmen gegen zukünftige Störungen im Bereich Fremdfinanzierung/Kreditmechanismus, sprich plötzlich und stark ansteigende Finanzierungskosten ohne fundamentale Begründung.

Als Referenz bei der Entwicklung diente der größte Versicherungsmarkt der Welt - Lloyd's of London. Dessen Grundstruktur kombiniert mit 21. Jahrhundert Technologie/digitale Plattform bilden das Gerüst des offenen und dezentralen KLF Markts.

Projekt KLF ist somit Teil der Digitalisierung der Wirtschaft, jegliche Vergleiche mit bereits existierenden Versicherungsstrukturen oder Internalisierungsmodellen etablierter Versicherungsunternehmen sind daher grundsätzlich falsch.

Nicht-finanz Unternehmen können die KLF Versicherung auf zweierlei Weise nutzen:

Der Begriff Liquidität (lateinisch liquidus, "flüssig") ist dabei durch die Fähigkeit definiert ein Wirtschaftsgut schnell gegen ein anderes eintauschen zu können.

Der KLF wurde von M|E|W Consul als Reaktion auf die Krisen in u. a. 1997 (Asien), 1998 (Russland), 2001/02 (Neuer Markt/Technologie), 2007/08 (Finanzmarkt) und seit 2010 (Staatsschulden) entwickelt.

Eine Kreditklemme wird durch drei Argumente definiert:

Deutsche Bundesbank, Bank of England und weitere Zentralbanken, Ratingagenturen, Weltbank und IMF, OECD und private Wirtschaftsforschungsinstitute teilen alle die Ansicht, dass sich eine Marktkonstellation wie im Winter 2008/09 jederzeit wiederholen kann, und nicht-finananz Unternehmen darauf vorbereitet sein sollten.

CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis hat in der Studie zur Finanzmarktkrise "How Large was the Credit Crunch in the OECD?" festgestellt, dass mit einer Liquiditätsversicherung wie z. B. KLF es wahrscheinlich lediglich eine normale Rezession gegeben hätte, im besten Fall sogar nur eine Wachstumsdelle.

In 2009/10 ersetzte der Wirtschaftsfonds Deutschland, ein staatliches Kredit- und Bürgschaftsprogramm in Zusammenarbeit mit der KfW, behelfsmäßig den Ausfall von Banken und öffentlichen Kapitalmarkt; allerdings ohne Unterstützung privaten Kapitals, da in einer Krise grundsätzlich kein adäquates Risiko-Management mehr möglich ist.

Zukünftig garantiert der KLF den "versicherten" Unternehmen Zugang zu Liquiden Mitteln in volatilen Marktphasen, welche durch einen voll ausgestatteten Kapitalpool institutioneller Gelder sichergestellt ist, und wofür die Unternehmen eine Gebühr entrichten:

Höhere Verzinsung des Kapitalpools unterstützt Investoren mit Ziel laufende und stabile Erträge zu erwirtschaften, insbesondere in einem Niedrigzinsumfeld; eine potentielle zukünftige Nachschusspflicht bei der betrieblichen Altersvorsorge durch die Unternehmen wird zumindest gedämpft.

Steigende Kosten für Derivat-Transaktionen zur Absicherung von Zins-, Währungs-, Rohstoff oder sonstigen Risiken aufgrund der strengeren regulatorischen Auflagen unter EMIR - European Market Infrastructure Regulation und demnächst MiFID II - Markets in Financial Instruments Directive II können ebenfalls abgefedert werden.

Absicht der Aufsichtsbehörden weltweit ist es möglichst viele Finanztransaktionen auf öffentliche Handelsplattform zu verlagern, und via zentrale Gegenparteien abzuwickeln.

Negative Rückkoppelungen und staatliche Rettungsmaßnahmen sollen zukünftig dadurch vormieden werden, dass alle Derivat-Transaktionen mit ausreichend Liquiden Mitteln hoher Qualität (HQLA - High Quality Liquid Assets) zur Sicherheit unterlegt werden müssen.

Die durch Projekt KLF neu etablierte privatwirtschaftliche Institution wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen, europäischen und international vernetzten Wirtschaft insgesamt, als auch die jedes einzelnen "Versicherten", stärken.

Aber, es muss jetzt gehandelt werden, in einem stabilen Umfeld, und nicht erst wenn die nächste Krise bereits absehbar ist!

Zur unabhängigen Untermauerung der Notwendigkeit und den Vorteilen auf Unternehmens- als auch gesamtwirtschaftlicher Ebene einer Liquiditätsversicherung siehe auch umfangreiche Untersuchungen welche unter "Analysis" aufgelistet sind.

 

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